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wir für Sie die passende Therapie

Kieferorthopädische - Kieferchirurgische Kombinationstherapie

Bei sehr ungünstigen anatomischen Verhältnissen, die durch überschiessendes oder reduziertes Kieferwachstum während der Wachstumsphase entstanden ist, ist es manchmal unumgänglich Ober- und/oder Unterkiefer in ihrer Lage zueinander kieferorthopädisch und chirurgisch zu korrigieren. Die Operation wird, nach gemeinsamer Planung durch den Kieferorthopäden und den Chirurgen, vom Kieferchirurgen durchgeführt.

Dabei führt die Behandlung zu einem besseren, harmonischeren Aussehen. Große skelettale Diskrepanzen zwischen den Kiefern zeigen sich auch deutlich in der Harmonie bzw. Disharmonie eines Gesichtes.

Die Operationstechniken wurden in den letzten Jahren durch Einsatz moderner Osteosyntheseverfahren deutlich verfeinert. Dies wirkt sich positiv auf den Heilungsverlauf, die Stabilität der Ergebnisse und den Patientenkomfort aus. Diese verhältnismäßig risikoarmen Operationen gehören heute zu den Routineverfahren speziell ausgebildeter Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen.

Vor dem Eingriff muß der Kieferorthopäde die beiden Zahnbögen so ausgeformt haben, dass sie nach der Operation gut aufeinander passen. Dies macht eine festsitzende Zahnspange erforderlich.

Mit einem Krankenhausaufenthalt von bis zu einer Woche sollte gerechnet werden. Schmerzen können, bei dem in Vollnarkose durchgeführten Eingriff, in den ersten Tagen auftreten, werden aber durch Schmerzmittel verringert. Eine gute Kaufunktion stellt sich bereits nach ca. eine bis zwei Wochen ein. Schwellungen und vorrübergehendes Taubheitsgefühl sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Hierüber wird der Kieferchirurg Sie vorher ausführlich aufklären.

Viele Patienten erleben nach dieser Operation zum ersten Mal das Gefühl eines perfekten Zusammenspiels ihrer Kiefer und Zähne. Das bedeutet, dass vormals gemiedene Nahrungsmittel nicht mehr mit den Seitenzähnen abgebissen werden müssen, sondern  -  wie es eigentlich sein sollte, mit den Schneidezähnen.

Das eindeutig bessere Aussehen, insbesondere bei Patienten mit einem stark ausgeprägten oder einem deutlich unterentwickelten Unterkiefer, führt  zu einer deutlichen Verbesserung des Lebens-gefühls.


Übernimmt meine Krankenversicherung die Behandlungskosten?
Eine private Krankenversicherung übernimmt die Kosten, gemäß des von Ihnen gewählten Tarifs in Ihrem Vertrag.

Die Beihilfe übernimmt die Kosten im Rahmen der Beihilfeverordnung, das heisst, die Kosten für spezielle Techniken sowie Leistungen über dem 2,3 fachen Satz hinaus, werden unter Umständen nicht bezahlt.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten, selbst wenn es sich um eine Erwachsenenbehandlung handelt und das 18. Lebensjahr überschritten ist. Bedingung ist allerdings, dass die Kieferfehlstellung einen bestimmten Schweregrad überschreiten muß (KIG). Spezielle Leistungen und Techniken (bessere Materialien, ästhetische Brackets) werden nicht übernommen.